• Applikationen
  • Untersuchungsverfahren
  • Erreichbare Auflösungen
  • SONOSCAN Gen5 @ IAVT
  • Akustische Mikroskopie @ IKTS
  • Ultraschallmikroskopie

    Schall im Allgemeinen ist eine elastische Welle, die sich in Medien ausbreitet. Ist die Frequenz dieser sich ausbreitenden Welle so groß, dass das menschliche Ohr sie nicht mehr wahrnehmen kann, so spricht man von Ultraschall.

    Eine Ultraschallwelle ist demnach eine sich im Material ausbreitende Schwingung von Materialteilchen mit einer Frequenz zwischen 16 kHz und 1 GHz. Trifft diese sich ausbreitende Welle auf eine Grenzfläche zwischen Materialien mit unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften, so wird ein Teil reflektiert und ein weiterer wandert weiter durch das Prüfobjekt. Dieser Effekt wird bei der bildgebenden zerstörungsfreien Prüfung genutzt. Das am häufigsten verwendete Verfahren ist die Impulsecho-Prüfung. Hier wird in die Prüfkörperoberfläche eine Schallwelle eingebracht, die bei der Ausbreitung mehrfach an den Grenzflächen reflektiert wird. Die reflektierten Wellen werden vom Ultraschallsender wieder aufgenommen. Der Zeitverlauf des empfangenen Signals, das sogenannte A-Bild, gibt Auskunft über die Lage der Grenzfläche und aus der Amplitude können Rückschlüsse auf die Art des Materials geschlossen werden.

    Bei der Scanning Acoustic Microscopy (SAM) wird die gesamte Probenoberfläche mit dem Prüfkopf mechanisch abgerastert. Aus der Vielzahl der so erhaltenen A-Bilder können dann Schnittbilder in Tiefenrichtung (B-Bild) oder auch parallel zur Probenoberfläche (C-Bild) rekonstruiert werden.